Ziehe zuerst die zentralen Schrauben leicht an, dann diagonal gegenüberliegende, anschließend die restlichen. So spannst du das Bauteil gleichmäßig vor. Übe Gefühl: Spürst du Widerstandszunahme, stoppe. Ein kurzer Probeschwenk verrät sofort, ob Spiel verschwunden ist oder noch sanfte Korrektur nötig bleibt.
Holzschrauben benötigen Vorbohrung im harten Material, damit nichts ausreißt. Bei Spanplatte helfen Gewindeeinsätze oder größere Dübel, wenn Löcher leiern. Metallschrauben freuen sich über etwas Öl am Gewinde. Kunststoffteile nur moderat belasten, sonst reißen Zapfen. Führe alles spannungsfrei zusammen, bevor du endgültig anziehst.
Ausgerissene Schraublöcher im Holz reparierst du mit Holzdübeln oder Holzspachtel, danach neu vorbohren. Für dauerhafte Stabilität setze Gewindeeinsätze ein. Wacklige Stühle beruhigen sich oft sofort. Lasse Leim vollständig aushärten, kontrolliere anschließend erneut, und schmieren erst, wenn die Struktur wirklich stabil steht.
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